Naturdärme – Jetzt geht's um die Wurst!

Überall bekannt und für die Fleischindustrie unverzichtbar bei der Herstellung leckerer Würste: Naturdärme. Ob vom Rind, vom Schwein oder als hochwertiger Saitling vom Schaf – Tierdärme geben Bock-, Fleisch- und Bratwürsten ihre unverkennbare Form. Beachten Sie jedoch, dass nicht automatisch jeder Darm für alle Zwecke und Spezialitäten geeignet ist. Und nur weil "Darm" draufsteht, muss nicht automatisch Darm drin sein. Denn Naturdärme werden auch aus Mägen, Blasen oder der Haut von Schafen, Rindern und Schweinen gefertigt. Freuen Sie sich auf klassische Schweine- oder Rinderdärme sowie Saitlinge und sogar Alginat-Därme. Der Ehlert-Shop verhilft Ihnen zu schmackhaften Fleisch- und Wurstprodukten. Hier finden Sie die gesamte Vielfalt an Naturdärmen.

Alginat-Därme: Koscher und halal

In Religionen wie dem Judentum oder dem Islam spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Muslime etwa essen kein Schweinefleisch. Ihr Glaube verbietet es ihnen, Fleisch und Blut verendeter sowie durch Ersticken oder Erschlagen getöteter Tiere zu verzehren. Einzig die Aufnahme geschächteten (möglichst rückstandsloses Ausbluten des Tieres) Fleisches ist ihnen gestattet. Die Begriffe "koscher" und "halal" stehen im Judentum bzw. im Islam für die Erlaubnis, diese Lebensmittel aufzunehmen. Und genau diesen Anforderungen entsprechen die Alginat-Därme aus unserer Naturdärme-Kategorie. Weil sie aus nicht-tierischen Polymeren bestehen, dürfen Alginat-Därme auch für vegetarische Produkte verwendet werden. Außerdem stellen sie eine Alternative zu Zellulose, Collagen und anderen Naturdärmen dar. Wie alle anderen Naturdärme sind auch Alginat-Därme essbar.

Rinderdärme: Allrounder unter den Naturdärmen

Viele Wurstprodukte werden in Rinderdärmen hergestellt. Aber die Unterscheidung muss noch genauer getroffen werden. Denn vom Darm dieses Tieres werden der Dünn-, der Dick- bzw. Mittel- und sogar der Blinddarm verwendet. Welche Spezialität möchten Sie herstellen? Am besten greifen Sie bei großkalibrigen Wurstsorten wie Roh- oder Kochwurst auf den Rinder-Mitteldarm zurück. Mit dem Dünndarm, der auch als Kranzdarm bekannt ist, produzieren Sie klassische Fleischwurstringe. Da dürfen die Kaliber auch etwas kleiner ausfallen. Und für Bierschinken oder Zungenwurst bieten wir Ihnen die als Rinderkappen bezeichneten Blinddärme der Nutztiere.

Saitlinge: Zarte, exquisite Därme vom Schaf

Bei der Herstellung feiner Brüh- oder deftiger Räucherwürste verlassen sich viele Produzenten auf den Einsatz von Schafsdärmen. Genauer gesagt auf Dünndärme vom Schaf. Frankfurter und Wiener Würstchen oder Nürnberger Rostbratwürste werden für den besonders zarten Geschmack mit Saitling hergestellt.

Schweinedärme: Am häufigsten verwendete Naturdärme

Diese Art von Naturdärmen finden Sie in vielen unterschiedlichen Spezialitäten:
  • Rohwurst
  • Kochwurst
  • Brühwurst
  • Bratwurst
  • Bockwurst
  • Blutwurst
  • Mettenden
  • Weißwurst
Schweinedärme vereinen den zarten Biss beim Essen mit der Stabilität während des Befüllens. Und werden sie in Salz eingelegt, sind sie durch diese Konservierungsart länger halt- und verwendbar.

Ist der Naturdarm hygienisch?

Ja. Nach der Schlachtung des jeweiligen Tieres wird der Darm sorgfältig gereinigt und je nach Art "veredelt". Beim Saitling bedeutet das die Abtrennung aller inneren und äußeren Schichten. Nur die zarte, transparente Muskelhaut wird verwendet.

Natur oder Kunst? Das ist hier die Frage

Wenn Sie auf länger haltbare Därme zurückgreifen möchten, bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Kunstdärmen. Schauen Sie doch einfach mal rein.