schaffe, schaffe
Hochregallager bauen
Vom Abschieben des Mutterbodens bis zur Inbetriebnahme werdet Ihr hier über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informiert.
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"Der erste Spatenstich für etwas Großes" Der November 2024 markiert für uns bei der Gustav Ehlert GmbH & Co. KG nicht einfach nur einen Monat auf dem Kalender – er ist der Auftakt zu einem echten Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte: Der Bau des neuen Hochregallagers an unserem Standort in Verl. Nach intensiver Planung, Abstimmung mit Behörden, Partnerfirmen, Architekten und Fachplanern wurde es jetzt ernst – und damit spürbar: Auf unserem Gelände an der Schinkenstraße ist endlich Bewegung!
Ein Projekt mit Vision
November 2024
Schon lange träumen wir davon, unsere Lager- und Logistikfläche zu erweitern – effizienter, digitaler, nachhaltiger. Im November fiel der Startschuss für die erste Ausbaustufe unseres Hochregallagers (HRL). Ein klarer Schritt in Richtung Zukunft, der weit mehr ist als nur ein technisches Bauvorhaben: Es ist unser gemeinsamer Weg in eine neue Ära der Logistik. Der Bauantrag trägt den Titel: „Erweiterung Hochregallager – 1. Ausbaustufe“ Standort: Schinkenstraße 9, 33415 Verl Oder wie wir es im Alltag nennen: Projekt 24066 Ehlert in Verl.
Zu Beginn muss zunächst das Baufeld hergestellt werden. Das übernimmt die Hermann Kathöfer GmbH im Auftrag der BREMER SE.
Baustelle mit Herz – die Menschen hinter dem Projekt
Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele kluge Köpfe sich mit Herzblut einbringen. Bei den ersten Baubesprechungen im November saßen regelmäßig Vertreterinnen von über 20 Firmen und Fachrichtungen am Tisch – von Bremer als Generalunternehmer über Architekten und Tragwerksplaner bis hin zu Spezialisten für Brandschutz, IT, Elektro, Heizung/Lüftung/Sanitär/Klima (HLSK) und natürlich unsere eigenen Kolleginnen aus Logistik, Projektleitung und Geschäftsführung.
Ein besonderer Dank gilt bereits jetzt unserem Baupartner Bremer Paderborn GmbH & Co. KG und unserem Partner XPERT Consulting + Management GmbH, die mit echter Professionalität das Projekt führen und steuern. Und ebenso ein großes Kompliment an alle, die jede Woche mit uns in den Jour-Fixe-Runden sitzen – in Präsenz oder virtuell.
Baubesprechung 1 bis 5
Los geht´s
Insgesamt fanden im November fünf Baubesprechungen statt (vom 31.10. bis 28.11.). Dabei wurde nichts dem Zufall überlassen. Planung, Kommunikation und Verantwortlichkeiten wurden strukturiert festgelegt.
Und auch das Thema Bauschild wurde konkret: 3 Meter breit, 4 Meter hoch – gut sichtbar in Richtung Schinkenstraße. Selbst Kleinigkeiten wie die richtige Darstellung des „XPERT“-Logos wurden mit Liebe zum Detail abgestimmt. (Spoiler: Es wird GROSS geschrieben 😉)
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bei jedem Schritt
Vorfreude spürbar
Was man auf der Baustelle selbst im November noch kaum sehen konnte, wurde umso intensiver in Besprechungsräumen, E-Mails und Projektplänen vorbereitet. Doch spürbar war etwas anderes: die Energie.
Jede Entscheidung, jedes Häkchen auf der To-Do-Liste, jeder geöffnete Plan auf dem Tisch war ein Schritt näher an einem Hochregallager, das unsere Zukunft neu gestalten wird.
Blick nach vorn
Rückblick mit Herz
Der November war der Monat der Grundlagen: Verträge, Pläne, Teams, Entscheidungen. Ein Monat voller Koordination, Kommunikation und Konzentration. Und doch ist da ein stiller Stolz, wenn man auf das schaut, was wir in diesen Wochen geschaffen haben.
Der gesamte Mutterboden ist abgetragen und das neue Regenrückhaltebecken ausgehoben. Der Rückbau der bestehenden Entwässerung sowie der neue Anschluss der Entwässerung des Bestands folgen.
Starkes Team
Unsere Partner
Im November gehörte die Baustelle (fast) ganz alleine einer Firma. Hermann Kathöfer GmbH hat den Boden für den Neubau bereitet und zusammen mit der Bremer SE den Grundstein für den weiteren Baufortschritt gelegt.
Die Baustelle wird lebendig
Dezember 2024
Der Dezember 2024 war für das Projekt „Erweiterung Hochregallager“ ein Monat, in dem sich alles das erste Mal greifbar anfühlte. Die lange Phase der Planung und Koordination hatte endlich ihren Höhepunkt erreicht. Die ersten Baumaschinen kamen auf die Baustelle, und es war plötzlich viel mehr als nur ein Haufen Schutt und Sand. Hier wurde gebaggert und betoniert, was die Baupläne vorschrieben.
Wir konnten es kaum fassen, als der erste Ortbeton gegossen wurde. Ein echtes Highlight! Dieser Schritt war entscheidend, um die Fundamente für die folgenden Betonfertigteile zu schaffen, auf denen alles Weitere aufgebaut werden kann. Der größte Moment war der "Spatenstich" für die Bodenplatte. Ein Meilenstein, den wir uns alle gewünscht hatten und der jetzt Realität wurde. Noch ist es nur eine modellierte Fläche doch man kann schon erahnen, wie es hier in ein paar Monaten aussehen wird.
Die Herausforderung
Dezemberwetter
Natürlich durfte auch der Dezember seinen Beitrag zu den Herausforderungen des Bauvorhabens leisten. Das Wetter hatte uns immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stürme und Regenfälle haben die Arbeit zwar erschwert, aber nie gestoppt. Stattdessen gab es immer wieder kreative Lösungen und Anpassungen im Zeitplan.
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Während der Weihnachtsfeiertage blieb die Motivation ungebrochen. Es gibt so viele Ideen, so viele Details zu verfeinern und weiterzuentwickeln. Wir haben die ersten Schritte im neuen Lager getan, aber der Weg ist noch lang.
Im Dezember 2024 wurde unser Projekt von einer Vision in die Realität geholt. Jede Entscheidung, jedes Detail, jede Stunde Arbeit trägt jetzt bereits Früchte.
Der Kältestart mit richtig viel Bewegung
Januar 2025
Während viele Menschen im Januar noch langsam aus dem Feiertags-Modus zurückfinden, war auf unserer Baustelle an der Schinkenstraße schon wieder Vollgas angesagt. Kein sanftes Reingleiten ins neue Jahr – sondern ein lauter Startschuss mit Bauhelmen, Termindruck, Koordination und einer ganz großen Portion Teamwork.
Wenn man zurückblickt, dann war der Januar vielleicht der Monat, in dem das Projekt spürbar Fahrt aufgenommen hat. Denn jetzt wurde nicht mehr nur geplant – jetzt wurde wirklich gebaut.
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Zurück aus der Weihnachtspause
sofort voll da
Schon am 9. Januar fand die erste große Baubesprechung im neuen Jahr statt. Die Listen waren lang, der Kalender voll – aber alle kamen mit Elan und Tatkraft. Der erste Blick in die aktualisierten Terminpläne zeigte: Der Zeitrahmen ist sportlich – aber machbar.
Ein echter Knackpunkt: Die geplante Fassadenöffnung am Bestandsbau in KW 9. Damit diese wie geplant durchgeführt werden kann, mussten im Januar etliche Schritte vorbereitet werden. Koordination pur – und das auf einem Bau, der parallel an mehreren Ecken arbeitet.
Statik
Das große Rechenen zahlt sich aus
Ein zentrales Thema im Januar: Die Bodenplatte. Denn was nützt das schönste Lager, wenn es nicht auf stabilem Grund steht? Die Bewehrungspläne für die HRL-Bodenplatte gingen im Januar an den Prüfstatiker und kamen bereits kurz darauf freigegeben zurück. Was für ein gutes Gefühl! Parallel liefen letzte Abstimmungen zur Leerrohrführung unterhalb der Sohle – das klingt vielleicht technisch, aber ist entscheidend für spätere Erweiterungen.
Auch die Sohlbetonage wurde intensiv vorbereitet. Sie soll in zwei Tagen erfolgen – die sogenannte Tagesfeldfuge, also die Schnittstelle zwischen beiden Betonierabschnitten, musste perfekt geplant und mit allen Beteiligten abgestimmt werden.
Zurück aus der Weihnachtspause
sofort voll da
Langsam bekommt die Baustelle ein richtiges Gesicht: Die Baustellenorganisation funktioniert – von der Materiallogistik bis zur Entsorgung. Die Container stehen, die Laufwege sind definiert, die Gewerke koordinieren sich zunehmend eigenständig.
Ein echter Knackpunkt: Die geplante Fassadenöffnung am Bestandsbau in KW 9. Damit diese wie geplant durchgeführt werden kann, mussten im Januar etliche Schritte vorbereitet werden. Koordination pur – und das auf einem Bau, der parallel an mehreren Ecken arbeitet.
Details, Details
Details
Bevor die Stützen aufgestellt werden können muss noch die Entwässerung in die Erde. Grade an der Schnittstelle zum Bestand ist hier Präzision gefragt. Die Entwässerung verläuft am Bestand und zwischen der ersten und zweiten Stützenreihe im Wareneingang entlang. Um das nötige Gefälle halten zu können verlaufen die Rohre dabei mit sehr geringer Überdeckung.
Daher wird zusätzlich ein Geo-Gitter verbaut, das den durch die Bodenplatte entstehenden Druck abfängt und besser auf die Fläche verteilt.
Fazit
Ein Monat mit Energie und Struktur
Der Januar 2025 war ein richtiger Kraftakt – aber auch ein Monat, der zeigt: Wir sind auf Kurs. Die Zusammenarbeit funktioniert, die ersten großen Themen sind abgeschlossen oder in der Umsetzungsphase. Es ist ein bisschen wie beim Staffellauf: Die Startphase liegt hinter uns – jetzt kommt der mittlere Sprint. Und mit diesem Spirit starten wir in den Februar – da geht’s dann richtig hoch hinaus: Der Einbau der Betonfertigteile beginnt!
Jetzt geht´s (mittel-) hoch hinaus
Februar 2025
Der vielleicht symbolträchtigste Moment des Monats: Die ersten Stützen wurden gestellt. Riesige Bauteile, millimetergenau aufgerichtet, schwebten am Kran über die Baustelle und wurden zentimetergenau platziert. Ein Meilenstein. Und für viele von uns auch ein emotionaler Moment: Von einem Plan auf Papier hin zu einem sichtbaren, greifbaren Baukörper.
Der Rohbau wächst. Und mit ihm unsere Vorfreude.
Der nächste große Schritt steht bevor
Alles in Stellung
Der Februar war der Monat der Feinjustierung – der Pläne, der Details, der Absprachen. Man spürt: Die Baustelle ist bereit. Der März wird der Monat, in dem die ersten massiven Strukturen Form annehmen. Es ist, als würde alles in Position gehen – für den großen Moment, wenn Beton, Stahl und Technik das sichtbar machen, woran wir alle gemeinsam glauben: Unsere Zukunft in der Schinkenstraße.
Stahl, Statik & Struktur – wir bauen die Zukunft
März 2025
Der März stand ganz im Zeichen der Bodenplatte– das tragende Fundament unseres Hochregallagers. Mit größter Präzision wurde die Sohlbetonage vorbereitet, inklusive der Planung der Tagesfeldfuge. Eine große Entscheidung war dabei die Ausführung ohne Gleitfolie– um die Ankerkästen besser montieren zu können. Gleichzeitig wurden auf der Bautstelle alle Fertigbetonteile montiert, so dass wir bereits in der 2. Märzwoche einen fertigen Rohbau hatten.
Auch beim Thema Energieversorgung ging es voran: Die Trafostation ist geplant, die Anlieferung koordiniert, das Angebot durch Westnetz wurde geprüft und abgesegnet. Die Spannung – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne – steigt!
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wenn Abstimmung der Schlüssel ist
Starke Teams
Die Sprinkler-Crashplanung brachte Calanbau, Niewels, Beckhoff und Bremer an einen Tisch – Zentimeterarbeit mit großer Wirkung. - Auch bei der TGA-Planung, den Kabel- und Leitungsführungen sowie der Abstimmung mit der Feuerwehr zeigte sich, wie reibungslos gute Kommunikation laufen kann – digital wie vor Ort.
Abgerundet wurde das Ganze durch zusätzliche Einsätze – z. B. Samstagarbeit am 29. März zur Eisenverlegung. Man spürt: Das hier ist mehr als ein Job – es ist ein gemeinsames Projekt mit Herz.
Formen nehmen Gestalt an
Fassade, Pförtner & Kranstellplatz
Auch in Sachen Gebäudestruktur tat sich einiges: - Die Fassadendetails wurden final abgestimmt, inklusive der Verformungen aus dem Regalbau. - Die Fensterarbeiten für das Pförtnerhaus wurden an eine lokale Firma vergeben. - Und der Kranstellplatz? Nach intensiven Ortsterminen fiel die Wahl auf die stirnseitige Position am HRL – inklusive Anpassungen an Kanalverläufen und Grünstreifen.
Es sind diese baulichen Entscheidungen, die den Unterschied machen zwischen Planung und Realität.
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Das Gefühl auf der Baustelle
Fortschritt zum Anfassen
Der März 2025 war ein Monat der sicht- und anfassbaren Veränderung. Die Baustelle ist nicht mehr nur ein Projekt auf Papier – sie lebt. Vom Baufeld zum geschlossenen Rohbau wächst unser Projekt jeden Tag ein gutes Stück. Und sie zeigt, dass Zukunft nicht irgendwann beginnt, sondern hier und jetzt entsteht.
Egal ob bei der Planung der Dachdetails, der Diskussion zur Notentwässerung oder den vielen kleinen Freigaben: Überall ist zu spüren, dass das Hochregallager von Menschen mit Verantwortung und Leidenschaft gebaut wird. Und jetzt? Jetzt geht’s in den April – und da wird’s richtig spannend: Die Bauhöhe wächst, die Struktur hebt ab.
Der macht was er will
April 2025
Der April empfängt uns mit gutem, trockenem Wetter. Was den Bauern und Gärtner nicht gefällt sorgt bei uns auf der Baustelle für ein zügiges Vorankommen. Die Ankerkästen für das Hochregal werden zu ende montiert und die Stahlflechter beginnen mit dem Einbau der Bewährung.
Auch auf dem Dach geht es gut voran. Die Beton-Hohlkammer-Decken werden abgedichtet, die Lichtkuppeln eingebaut und die Dämmung verlegt. Und auch der Tiefbau bleibt nicht zurück. Wir haben (fast) einen fertigen Tiefhof...
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Stahlharte Nerven
Beton?!
Die Wetterprognose für die Woche für Ostern, in der wir die Betonage der Sohle für das HRL geplant haben ist schlecht. Jetzt schauen wir gespannt auf die Prognose für Montag und hoffen das wir doch am Dienstag starten können. Die Bewehrung ist drin und die Schalung wurde zusätzlich abgestützt.
Ein Plan B wurde bereits in der Baubesprechung durchgesprochen und abgestimmt.
Wir betonieren zuerst
Die erste Hälfte der Bodenplatte
Nach dem glanzvollen Start in den April sieht es zum Betontermin eher mau aus mit der Sonne. Daher fassen wir den Entschluss die erste Hälfte der Bodenplatte für das HRL am 15.04.205 zu betonieren. Ab 6 Uhr rollen die Betonmischer. Über den Tag sind es gut 60 Wagen die durch die Schinkenstraße zur Baustelle fahren.
Die Tagesfeldfuge wurde mittels Streckmetall ausgebildet und hält. Ebenso wie die Bewehrung und die Betonpumpe, die den ganzen Tag ihren Job macht und dabei so aussieht und vor allem klingt, als ob sie aus dem letzten Loch pfeift. Aber das ist normal.
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Und dann folgt
Die zweite Hälfte der Bodenplatte
Am Freitag nach Ostern folgt dann der zweite Akt der Bodenplatte. Ähnlich wie bei "Asterix und der Avernerschild" folgt auf die erste Hälfte der ersten Platte die zweite Hälfte der ersten Platte. Im Unterschied zum Comic leisten die Menschen hier aber sehr gute und sehr schnelle Arbeit und das Wetter hält.
Dem folgenden Gewerk Stahlbau, also dem Aufbau des Hochregallagers, steht nun nichts mehr im Weg.
Keine Warterei
Mai 2025
Der Mai beginnt wie der April aufhört. Alles läuft :) Während die Bodenplatte aushärtet ( maximale Belastbarkeit nach 28 Tagen) verlegt der Tiefbau den Regen- und Abwasserkanal in der Zufahrt. Die Position musste für den Kranstellplatz zur Einbringung deer RGB (Regal-Bedien-Geräte) noch einmal angepasst werden und so verlaufen die Kanäle jetzt mittig in der "Straße".
Zusätzlich werden die L-Kantsteine und die Entwässerung für den Tiefhof eingebaut. Das Dach wird, bis auf die Attikaschienen, fertig gestellt und Die Sprinkleranlage wird im Wareneingang montiert.
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Alles im Kasten
Der Stahlbau beginnt
In der zweiten Maiwoche ist es dann soweit. Die ersten Teile für das Hochregal werden angeliefert. Zeitglich schlägt das Team zur Montage auf der Baustelle auf und misst die Ankerkästen ein. Alle sind am vorgesehenen Platz geblieben. Gute Arbeit der Monteure und bei der Betonage!
Jetzt werden die Schrauben in die Ankerkästen gesetzt und vergossen. Auf diesen werden später die Stützen der Regal befestigt.
Löcher in die Stützen starren
Aufbau der ersten Regalblöcke
Mit Beginn der Anlieferung der Stahlteile für die Regalblöcke wird es langsam eng auf der Baustelle... Nach und nach wird uns die gesamte Regalanlage in Einzelteilen auf die Baustelle gebracht. Leider kann das Material nicht zügig montiert werden, da wichtige Teile zum Start fehlen. Die kommen erst zum Ende der KW 21. Und dann sind die Löcher in den Stützen für die äußeren Blöcke auch noch falsch und passen nicht.
Es folgt Panik, Eskalation und dann schließlich, eine Woche Später, eine pragmatische Lösung. Die falschen Stützen werden abgeholt und wir beginnen in der Mitte der geplanten Anlage mit der Montage. Ende Mai steht der erste Regalblock....
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Beton zum Dritten
Bodenplatte im Wareneingang
Wenigstens in Sachen Rohbau läuft alles wie geschmiert. Am 28.5.2025 wird die Bodenplatte im Wareneingang gegossen. Die Betonpumpe geht dazu durch ein Tor des neuen Wareneingangs und wird mit Schläuchen bis in den Teil vor dem Hochregallager geführt. Die Betonage erfolgt dann von dort aus bis zu den Rampen. Ein echter Knochenjob!
Das Wetter spielt, trotz gelegentlichem Regen, mit und am Ende liegt die Platte wie gedacht. Von hier an kann es weiter gehen. Alle sind ein wenig angespannt aber wir liegen immer noch im Zeitplan und sehen zuversichtlich auf die Fertigstellung der Regalanlage.
Es soll mal ein Regal werden
Juni 2025
Der Stahlbau zieht sich hin... Nach dem unglücklichen Start kommt die Montage nicht so richtig in Schwung. Da das Material für die Regale auf dem gesamten Baufeld verteilt liegt dauert die Vormontage der einzelnen Regalblöcke länger als gedacht. Zusätzlich kommt es durch die unsachgemäße Lagerung zu Beschädigungen an den Teilen, die im Nachgang wieder ausgebessert werden müssen. Das haben wir uns anders vorgestellt.
Hinterm Horizont
Kleine Lichtblicke
Trotz aller Schwierigkeiten und der beengten Platzverhältnisse wächst der erste Regalblock in den Himmel. Dazu wird der am Boden vormontierte Block aufgerichtet und mit dem Kran über den bereits auf der Bodenplatte stehenden Block gehoben. Beide Teile werden dann an den "Füßen" miteinander verschraubt. Das geht natürlich nur, wenn es einigermaßen windstill ist. Ein weiterer Faktor der uns an manchen Tage zurückwirft.
Als der erste Block dann über unseren Bestand reicht freuen wir uns alle über den endlich sichtbaren Fortschritt. Sicherlich gibt es die eine und andere Reibereih auf der Baustelle, am Ende packen allerdings alle mit an um ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Immer mit der Ruhe
Und dann mit einem Ruck
Mitte Juni stehen die ersten 3 Schüsse komplett und der Außenschuss zum Wareneingang kann auch endlich montiert werden. Die Stützen sind da und jetzt geht es richtig schnell. Dabei ist Maßarbeit gefordert, da die Blöcke vorsichtig zwischen den bereits stehenden Schüssen und dem Wareneingang eingefädelt werden müssen. Ab hier läuft es dann erstmal ohne Zwischenfälle weiter. Das HRL wächst jeden Tag ein Stückchen mehr.
Aufs Dach steigen
Fassadenarbeiten beginnen
Ende Juni beginnen die Arbeiten an der Fassade und dem Dach. Dazu werden zunächst die Dachtrapezbleche auf dem HRL montiert, um dort später die Hängekörbe für die Montage der Fassade aufstellen zu können. Durch die Lieferung der Paneele ist auf dem Baufeld noch weniger Platz. Jetzt heißt es abstimmen wer wann was wo macht, um sich nicht gegenseitig auf den Füßen zu stehen.
Sommer, Sonne, ach halt nein
Juli 2025
Hat uns im Frühjahr der Staub auf dem Baufeld zu schaffen gemacht ist es nun der Regen, der sich im Juli in kräftigen Schauern über der Baustelle ergießt. Aber nun gut, Wetter hat man.... Während der Stahlbau die letzten Arbeiten am Regal (Untergießen der Stützen, Montage der letzten Blöcke an der nördlichen Giebelwand, ...) erledigt, kommt die Fassade gut voran. Jetzt wird das Gebäude handfest!
Die Paneele kommen übrigens in farbreinen Paketen an, werden dann in umgekehrter Reihenfolge sortiert und anschließend von unten nach oben an den Ständern des Regals festgeschraubt.
Beton zum 4.
Zufahrt gestalten
Auch das "Gelände" nimmt formen an. Die Feuerwehrumfahrt wird mit Rasengittersteinen gepflastert und der Tiefhof wird betoniert. Im Anschluss erfolgt die Erstellung des Planums für die Pflasterfläche an der neuen Zufahrt zum Wareneingang. Dabei verzichten wir auf das setzen von Airportparkboard-Steinen bei der Einfassung der Fläche und entscheiden uns für jeweils einen Kantstein zwischen 2 Bordsteinen um das Wasser von der Fläsch zu leiten.
Durch den nun noch geringeren Platz auf dem Baufeld gehören intensive Absprachen der Gewerke untereinander zur Tagesordnung .
Außen Hui, innen nass
Zeitdruck
Zur Mitte des Monats soll die Fassade und der Bereich der Vorzone (rechte Seite vom HRL zum Bestand) geschlossen und wasserdicht sein, damit dort dann die Fördertechnik aufgebaut werden kann. Leider verzögert sich die Lieferung der Paneele für diesen Bereich und so kann auch das Dach noch nicht dicht gemacht werden...
Auf der anderen Seite kommen die Pflasterarbeiten sehr gut voran. Diese müssen allerdings für die Einbringung der Regalbediengeräte im August erstmal eingestellt werden, da der180 t Kran zur Einbringung auf der Giebelseite nicht auf dem Pflaster stehen kann.
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Teamwork am Wochenende
Wasser von der Platte putzen
Für den Montagebeginn der Fördertechnik muss das Wasser von der Bodenplatte des HRL "verschwinden". Da die Platte wie gewünscht sehr eben ist bleibt uns nichts anderes übrig als mit unserer Wischmaschine und vor allem manuell mit Wasserschiebern die Fläche trocken zu legen. Dazu treffen wir uns an einem sonnigen Samstag auf der Baustelle und das Ergebnis nach 4 Stunden kann sich sehen lassen!
Leider ereilt uns am Montag dann der nächste kräftige Regenguss und macht die Arbeit wieder zunichte... Versuch macht kluch und die Montage beginnt im Wareneingang. Der ist trocken, dafür sind dort die Elektriker und Heizungsmonteure unterwegs. Heißt mal wieder: Abstimmung der Gewerke.
RBG wohin ich geh
August 2025
Der August steht ganz im Zeichen der am 18.08.2025 beginnenden Einbringung der Regalbediengeräte (RBG). Diese werden aus platzgründen nicht über das Dach, dafür brächten wir eine sehr großen Kran, sondern über die Giebelseite, mit zwei kleineren Kränen, eingebracht. Damit das klappt müssen am Regal die zur Giebelseite rausstehenden Profile abgesägt werden. Außerdem wird die Bodenschiene für die Fahrwagen der RBG eingebaut. Die obere Führungsschiene ist bereits bei Regalaufbau mit verlegt worden. Beide Schienen verlaufen nicht exakt mittig in der Gasse zwischen den Regalen sondern leicht nach rechts versetzt.
Gib mir Deinen Saft
Strom
Mitte August kommt endlich unser neuer Trafo. Ein endscheidender Punkt, um endlich auch Strom in die neuen Gebäude und an die Fördertechnik zu bekommen. Aufgrund verschiedener Sicherheitsbestimmungen und Verordnungen zieht sich der Anschluss des Trafos an das Netz allerdings weiterhin, so das wir alle "zittern", ob das bis zu Inbetriebnahme noch klappt...
Im neuen Wareneingang wird derweil fleißig die Fördertechnik aufgebaut und wir merken: Das wird eng! Viel Fläche zum aufstellen von Ware bleibt nicht. Das ist allerdings auch Absicht, da die ankommenden Paletten schnell vereinnahmt und auf die Fördertechnik gebracht werden sollen.
Auf Auf
RGB Einbringung
Bevor die RBG eingebracht werden können müssen Sie zunächst angeliefert und montiert werden. Dazu werden je Gerät 4 Mastteile, die 3 Fahrwagen, die Kabinen, Transportwerkzeuge, Schaltschränke und alle benötigten "Kleinteile" angeliefert. Die Montage verläuft reibungslos und das erste RBG kann am Mittwoch, 20.08.2025 eingebracht werden.
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Doppelte Power
Starke Arme
Zur Einbringung (und zum Entladen) der RGB sind 2 Kräne vor Ort. Ein "kleiner" Kran, um den Fuß des RGB zu Stützen und ein "großer" Kran, um das Gerät in die Regalgasse einzufädeln. Bevor der Mast aufgenommen wird, wird zuerst der Fahrwagen auf der Schiene platziert. Auf diesem wird später der Mast verschraubt. Dann wird es spannend. Beide Kräne heben das erste RGB an und der 35 Meter lange und 14 tonnen schwere Mast kommt in Bewegung. Langsam richten die Kräne den Mast auf, bis er schließlich senkrecht steht. Erst dann wird der Schaltschrank auf der Plattform am RGB in etwa 3 Meter höhe montiert. Danach hebt der Kran den Mast an und schwenkt ihn vorsichtig vor die Gasse. Jetzt muss der Mast nur noch auf den Fahrwagen abgesenkt und mit diesem verschraubt werden...
Sitzt, wackelt und hat Luft
Sauber Eingefädelt
Nachdem der Mast mit dem Fahrwagen verschraubt ist muss das Gerät in die obere Führungsschiene eingefädelt werden. Dazu heißt es klettern. Ein Monteur steigt auf die obere Plattform und weißt über Funk seine Kollegen am Boden an das Gerät passend anzuschieben. Etwa 2 Meter Strecke müssen noch überwunden werden, während der Mast am Kran hängt. Der Mann an der Spitze hält den Mast auf Kurs.
Nach etwas mehr als 30 Minuten steht das erste Gerät in der Gasse. Wir sind alle froh und glücklich über diese tolle, gelungen Arbeit! Jetzt das ganze noch zweimal ohne Zwischenfälle und alles ist fein...
Müssen wir noch machen
September 2025
Die Einbringung der RGB hat super geklappt. Jetzt heißt es auf den letzten Metern bis zum Ziel noch einmal alles zu geben. Das Dach muss drauf, die Fassade muss geschlossen werden, der Sprinkler muss ins Hochregal, Heizung und Elektro müssen auch noch fertig werden und, und, und....
Wir beginnen mit der Montage der Sprinkler im Regal. Dabei wird festgestellt das uns drei Löcher in der Sprinklerzentrale fehlen um die Zu- und Ableitung des Löschwasser zu bewerkstelligen... Waren im Plan so nicht drin. Außerdem muss die Zuleitung aus dem Bestand im neuen Wareneingang etwas umgelegt werden. Alles machbar und gelöst - hält aber auf.
Step by Step
Treppenturm
Die Montage des Treppenturms beginnt ebenfalls. Stück für Stück schraubt der sich in die Höhe. Allerdings fehlen hier zunächst die Bodenanker und im Verlauf der Montage gibt der Hubsteiger den Geist auf... Der für die Arbeiten benötigte Kran verstellt so länger las gedacht die Zufahrt und behindert die anderen Gewerke, die über die Giebelseite ins Regal müssen... Alles Zusammen noch einmal 2 Tage an denen nichts wirklich voran kommt. Das zerrt an den Nerven - auch wenn der Turm am Ende steht.
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Es kommt ins Rollen
Oktober 2025
Der Oktober steht ganz im Zeichen der Inbetriebnahme der Fördertechnik und der Regalbediengeräte (RBG). Den Anfang macht die Fördertechnik, auch weil das Dach auf dem Lager immer noch nicht fertig ist und wir nicht wollen das die RBG "absaufen".
Anders als man vielleicht annimmt heißt Inbetriebnahme aber nicht, das man einen Knopf drückt und dann läuft die Anlage... Zunächst wird jede Komponente (Rollenförderer, Kettenförderer, Hubtische, Palettenstapler usw.) einzeln getestet. Im Anschluss wird jeder Sensor, jeder Lichtschranke und jeder Lichttaster eingestellt.
I like to move it
Inbetriebnahme
Erst wenn alles eingestellt ist werden die verschiedenen Strecken auf der Fördertechnik einzeln in Bewegung gesetzt. Dazu werden Leerpaletten auf den Wareneingangsstich gesetzt. Diese durchlaufen dann den Untersetzer, die Konturenkontrolle, laufen weiter über den Inventur- und Kennzeichnungsplatz und werden dann über den Loop vor den RBG vorhergefahren um am Ende am Warenausgabestich zu landen.
Dabei fällt dann auch der ein, oder andere Fehler bei der Einstellung der Sensoren, der Kettenspannung der Förderer oder der Konstruktion der Heber auf...
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Oops
Kalt verformt
Neben den Paletten auf der Fördertechnik ist es wichtig, das die Paletten auch Softwareseitig auf der Anlage stehen. Ist das nicht der Fall kann es passieren, das ein Platz als leer angesehen wird auf dem real aber eine Palette steht. Das führt dann zu einer kalten Verformung von Bauteilen, wie bei unserem Palettenstapler....
Den hat der Hubtisch mit einer nicht registrierten Paletten einfach nach oben weggedrückt. Die "Durchschubsicherung" in Form von Beulen an der Oberseite gehört da eigentlich nicht hin. Genau dafür ist die Inbetriebnahme da. Fehler erkennen und ausmerzen, damit so etwas im Echtbetrieb gar nicht passieren kann.
The Locomotion
Die RGB fahren
Während auf der Fördertechnik die Paletten im Kreis fahren machen sich im HRL die RBG auf den Weg. Nach und nach werden die drei Geräte auf die Schiene geschickt und schon bald dröhnt es in der Anlage. Die 25t schweren Geräte müssen die Schiene erstmal einfahren... Außerdem zickt Gerät 3 zunächst etwas rum, da der Antrieb für das Last-Aufnahme-Mittel (LAM) streikt.
Bevor mit den RBG auch Paletten aufgenommen werden können müssen auch hier alle Sensoren und Parameter eingestellt und geprüft werden. Außerdem wird jedes Regalfach einmal angefahren um die dazu gehörenden Koordinaten zu speichern. Das sorgt im Betrieb später für Geschwindigkeit, da nicht jedes mal neu Feinpositioniert werden muss.
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Halloween
November 2025
Der November erwischt uns kalt und gruselig. Während der Inbetriebnahme der RBG fallen immer mehr Punkte auf, die im Regal nicht fachgerecht ausgeführt wurden und die wir von unten auch nicht sehen konnten. Angefangen bei fehlenden Löchern für die Fachfeinpositionierung bis hin zu verformten Trägern und losen Schrauben ist alles dabei.
Auf freundliche Anfrage beim Projektleiter wird uns zunächst angeboten die Dinge ab Anfang Dezember in Ordnung zu bringen. Erst nach dem Hinweis, das dies den Zeitplan aller Beteiligten umwirft und monetäre Konsequenzen mit sich bringt wird uns eine Montagetruppe für KW44 zugesagt. Wir haben Puls!
Shakin´
Ware im Regal
Ungeachtet des desolaten Zustands des Regals können die RBG weiter in Betrieb genommen und die ersten Paletten von der Fördertechnik ans RBG übergeben werden. Bald darauf folgen erste Tests mit Warenpaletten.
Mitte November erfolgen 2 Leistungstest für die RBG und auch der Palettenumsetzer am Loop wird auf Herz und Nieren geprüft. Alle Geräte bestehen den 2. FEM-Test und der Umsetzer schafft die notwendigen 160 Paletten in der Stunde. Ein Lichtblick.
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Advent, Advent
Dezember 2025
Da wir die für Anfang Dezember geplante Inbetriebnahme unseres Lagers aufgrund der Nacharbeiten (Schraubenkontrolle, Austausch defekter Bauteile usw.) am Regal verschieben mussten ist es im Dezember sehr ruhig geworden.
Wir nutzen die Zeit um uns noch einmal mit den neuen Abläufen im Wareneingang zu befassen. Außerdem schulen wir die Menschen, die zukünftig mit und ggf. in der Anlage arbeiten in der Höhenrettung (Arbeiten in Höhen mit Absturzgefahr, Benutzung der PSAgA ausgelegt auf Hochregallager in Theorie und Praxis).
Oh du fröhliche
Still und Starr
Kurz vor Weihnachten sind auch die Arbeiten am Regal abgeschlossen, so das wir Mitte Januar endlich in Betrieb gehen können. bis dahin ist die Anlage abgestellt und unser Neubau steht still. Es fühlt sich ein wenig wie ein Abschied an, als der Strom für die Fördertechnik und die RBG abgeschaltet wird, auch wenn wir wissen das es im Januar losgeht...
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